Was haben wir?

Release: 29.10.2026


„Was haben wir?“ – eine intime, lyrische Geschichte über drei Arztbesuche einer Patientin: eine Erkältung und ein Rezept auf Papier, ein Lächeln, das erwidert wird, und schließlich – ein leises Liebesgeständnis. Eine zarte, leicht augenzwinkernde Melodie, untermalt von einem rhythmischen „Bumm-Bumm“, verwandelt die klinische Umgebung in einen intimen Schauplatz, an dem der medizinische Alltag nahtlos in eine ganz persönliche Wahrheit übergeht. Eine kleine Geschichte über ein großes Gefühl.


Lyrics

1. Strophe Ich kam zum Arzt, mein Schal zittert an dem Hals Sie schauten ernst, und mein Kopf dreht sich plötzlich ebenfalls. Das Thermometer sagt Plus und Minus, Sie schrieben's auf das Blatt: „Tee, Wärme, Tabletten und Ruhe überall“ Refrain „Was haben wir? (bumm‑bumm)“ „Erkältung, Husten, doch jetzt spielt mein Herz verrückt.“ „Was haben wir? (bumm‑bumm)“ „Ein Rezept gegen Angina, doch mein Herz noch stärker drückt.“ 2. Strophe Eine Woche später kam ich wieder in die Praxis hinein Ein Lächeln auf den Lippen, und der Gedanke: wir sind wieder zu zweit Sie lächelten — Untersuchung, ich las in Ihren Augen „Sie sind wieder nicht ganz gesund“ „ja ich weiß: Ich bin liebeskrank nach Ihnen.“ Refrain „Was haben wir? (bumm‑bumm)“ „Alles in Ordnung, jedoch spielt mein Herz verrückt.“ „Was haben wir? (bumm‑bumm)“ „Ich weiß nicht was, doch mein Herz drückt und drückt.“ 3. Strophe Zum dritten Mal komm ich, ich konnte nicht anders. Sie fragten: „Was haben wir?“ „Mein Herz ist so gespannt - es springt gleich raus“ „Und aus dem Stethoskop ruft ein stummer Schrei“ „Ich liebe Sie — ich hielt es nicht länger aus.“ Reprise Ich liebe Sie, seit jenem ersten Blick Ich liebe Sie, Ihre Stimme, es machte klick. Ich liebe Sie, bleiben Sie ein Weilchen bei mir Ich liebe Sie, es ist einfach passiert. Refrain „Was haben wir? (bumm‑bumm)“ „Alles scheint okay, doch mein Herz spielt verrückt.“ „Was haben wir? (bumm‑bumm)“ „Ich weiß nicht, was, durch die Liebe mein Herz bleibt gedrückt“ „Was haben wir?“ „Ich liebe Sie.“ „Was haben wir?“ „Ich liebe Sie.“

Wie entstand das Lied

Dieses Lied handelt von einer stillen Art von Mut: davon, wie im klinischen Alltag Gefühle aufkommen, die sich weit schwerer in eine Patientenakte eintragen lassen als ein Rezept. Inhaltlich ist es ein Dialog: Der Arzt stellt die übliche Frage „Was haben wir?“, und die Patientin spricht zunächst von einer Erkältung – um dann das auszusprechen, was sie schon lange in sich trug. Die Musik verbindet einen ruhigen, intimen Ton mit markanten rhythmischen Schlägen – einem „Bumm-Bumm“ –, die uns im Musikvideo als Orientierungspunkte für den Schnitt dienten. Der Arbeitsprozess war anspruchsvoll: Zuerst die Idee, dann der Text, Überarbeitungen und schließlich die Tonspur. Es gelang uns, die musikalische Struktur zu verfeinern, die Schnittabschnitte zu berechnen und ein detailliertes Storyboard (einen Plan für die einzelnen Einstellungen) zu erstellen. Daraus entwickelte sich das visuelle Konzept: drei Arztbesuche, drei Erscheinungsbilder der Protagonistin und ein konstantes Erscheinungsbild des Arztes – so wirken die Szenen wie eine in sich geschlossene kleine Welt. Für die Erstellung des Bildmaterials erarbeiteten wir eine Reihe von Referenzen sowie „Ansichtskarten“ der Protagonistin (Frontalansicht, Profil, Halbprofil, Rückansicht) – dies war entscheidend für eine konsistente Animation und ein präzises Lip-Sync (Lippensynchronität). Technisch haben wir die Tonspur analysiert: Wir markierten alle Fragen des Arztes, die Refrains und die leisen Flüstermomente – diese Punkte dienten als Anker für Szenenwechsel und für die auf das Lip-Sync abgestimmten Schnitte. Visuelle Akzente – wie das Stethoskop, das Rezeptblatt, der Flur und die Praxistür – halfen dabei, das medizinische Setting erkennbar zu machen, ohne dass es zu steril oder „klinisch“ wirkte. Schließlich folgte der Schnitt – der Moment, in dem Musik und Bilder zusammenfanden: Wir setzten die Schnitte passend zum „Bumm-Bumm“-Rhythmus, wechselten zwischen Großaufnahmen und Detailansichten ab und ließen das Ende offen, damit sich der Zuhörer die Fortsetzung selbst ausmalen kann. Das Ergebnis ist nicht einfach nur ein „erzählerischer Videoclip“, sondern ein Labor kleiner Gefühle: Man hat darauf geachtet, dass jede Szene wie eine Liedzeile wirkt – und jede Zeile wie eine Filmaufnahme.

Release: 29.10.2026 16:00 UTC+1

Video